Weiterbildung SZ 95


Seit 10. September 2008 (Personenverkehr) beziehungsweise seit 10. September 2009 (Güterverkehr)
sind Bus- und Lkw-Fahrer verpflichtet, alle 5 Jahre an einer Weiterbildung
gemäß dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) teilzunehmen.
Diese gesetzliche Verpflichtung betrifft alle Fahrer, die gewerbliche Fahrten durchführen und mit Fahrzeugen der
Klassen C/CE, C1/C1E, D1/D1E, D/DE unterwegs sind.
Der Fahrer muss die Weiterbildung Lkw oder Bus im Inland oder in dem
EU-Mitgliedsland erwerben, in dem er beschäftigt ist.
Dafür absolviert der Fahrer 35 Stunden Schulung in Einheiten von mindestens 7 Zeitstunden
(zum Beispiel 5 mal 7 Stunden).
Ein Teil der Weiterbildung kann auf Übungen auf einem besonderen
Gelände im Rahmen eines Fahrertrainings oder in einem leistungsfähigen Simulator entfallen.
Es gibt in der Weiterbildung keine Prüfung.
Als Nachweis der Weiterbildung wird dem Fahrer, wenn er die entsprechenden Teilnahmebescheinigungen vorlegt,
die Schlüsselzahl 95 in den Kartenführerschein eingetragen.

Die erste Weiterbildung nach BKrFQG ist zu absolvieren:

  • für Busfahrer bis einschließlich 9. September 2013,
  • für Lkw-Fahrer bis einschließlich 9. September 2014.

 

Um die Weiterbildung mit der Gültigkeit des Führerscheins gleichlaufen zu lassen, kann bei entsprechendem
Ablaufdatum des Führerscheins
die Weiterbildung bis einschließlich 9. September 2015 bei Busfahrern
und bei Lkw-Fahrern bis einschließlich 9. September 2016 erfolgen.

De-minimis

Im Rahmen des Förderprogramms De-minimis werden Unternehmen des Güterkraftverkehrs gefördert, die bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit oder zum Schutz der Umwelt durchführen.
Mit den Maßnahmen darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Die konkreten Regelungen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Förderrichtline bzw. den Ausführungen zur jeweiligen Förderperiode.
Die Unternehmen müssen Güterkraftverkehr gemäß §1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) betreiben und Eigentümer oder Halter mindestens eines in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen ausschliesslich für den Güterkraftverkehr bestimmten schweren Nutzfahrzeuges (ab 12 t zGG) sein.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet aufgrund des pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Frühere Antragsfrist für Förderprogramme

Transportunternehmen, die der Mautpflicht unterliegen und im nächsten Jahr Mittel aus den Förderprogrammen Aus- und Weiterbildung erhalten wollen, sollen entsprechende Anträge frühzeitig beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) einreichen.

 Anträge können bereits ab 01.Oktober 2011 (ein Monat früher als bisher) für die Aus- und Weiterbildung gestellt werden.

Die Anträge müssen für Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung bis 15.Januar 2012 und für De-minimis bis 28.Februar 2012 beim BAG vorliegen.

Die Fördersummen sind unverändert zu den Vorjahren, es wird jedoch mit einer stärkeren Inanspruchung gerechnet.

Rufen Sie uns an! Wir sind Ihnen bei der Antragstellung gerne behilflich.

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